Ian Robertson,
Vorstand für Vertrieb und Marketing von BMW

Er ist eines der erfolgreichen Überbleibsel des Rover-Debakels: Ian Robertson, Vertriebsvorstand bei BMW. Er begann seine Karriere in der Autoindustrie 1979, lange bevor die Rover Group von den Münchnern übernommen wurde. Bei BMW erarbeitete er sich schnell eine einflussreiche Position. Der 58-Jährige ist der Mann, den der Konzern gerne präsentiert. Denn bei Auftritten wirkt er genauso entspannt wie im persönlichen Gespräch. "Für ein globales Unternehmen verantwortlich zu sein, begeistert mich Tag für Tag", sagte Robertson einmal. Obwohl sein Uni-Abschluss in "Maritime Studies" eigentlich maßgeschneidert für die Ölindustrie war, trieb ihn seine Leidenschaft für Autos in die Fahrzeugindustrie. Nach 20 Jahren in verschiedenen Positionen bei Rover hatte Robertson 1999 den Posten als Präsident von BMW Südafrika übernommen. Von 2005 bis 2008 leitete der Brite Rolls Royce und führte die Luxusmarke zum Erfolg. Seit 2008 ist er nun Vorstand für Vertrieb und Marketing bei den Münchnern. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist es derzeit, den Autovertrieb ins digitale Zeitalter zu bringen. Mit dem Programm Future Retail hat er vor einigen Jahren angefangen, den Autoverkauf umzukrempeln. Egal, um welches Thema es sich handelt, so hört man von den Mitarbeitern: Robertson packt es mit Enthusiasmus an. Mirabell Schmidt-Lackner