Karl-Thomas Neumann,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Opel Group

Zwei für das Gelingen seiner bislang größten beruflichen Herausforderung unverzichtbare Voraussetzungen bringt er als passionierter Marathonläufer mit: Ausdauer und Geduld. Karl-Thomas Neumann hat sich als Opel-Chef nichts weniger zum Ziel gesetzt, als den traditionsreichen deutschen Autobauer nach langer Durststrecke 2016 endlich wieder in die schwarzen Zahlen zu führen.  Seit seinem Amtsantritt im März 2013 konnte der 55-Jährige neben beachtlicher Kondition schon viel Fortune beweisen: Die von ihm nach Kräften unterstützte Werbekampagne "Umparken im Kopf" etwa stieß auf überwiegend positive Resonanz in PS-Branche, Reklameszene und breiter Öffentlichkeit. Die von Neumann maßgeblich geprägte neue Generation des Kompaktmodells Astra wurde von einer internationalen Fachjury jüngst zum "Car of the Year" gewählt. Und mit dem für das kommende Jahr angekündigten Elektrofahrzeug Ampera-e auf Basis des Chevrolet Bolt von Opel-Mutterkonzern General Motors generieren Neumann und sein Team auf buchstäblich nachhaltige Weise viel beachtete Schlagzeilen rund um alternative Antriebsarten. Ein zweites Zukunftsthema, für das Karl-Thomas Neumann, im persönlichen Umfeld gern kurz "KTN" genannt, als promovierter Elektronikexperte prädestiniert ist, dreht sich um Bits und Bytes: Konnektivität – noch so ein weites Feld, auf dem GM und Opel eng kooperieren. Neumanns Team- und Begeisterungsfähigkeit zu loben wird GM-Chefin Mary Teresa Barra ("MTB") denn auch nicht müde. Seinen Zuhörern bei Fachvorträgen droht ebenfalls keinerlei Ermattung. Ganz im Gegenteil: Schon als Vorstandschef des Zulieferers Continental und später als Topmanager in Diensten des Wolfsburger VW-Konzerns hat der Niedersachse seine hohen Qualitäten als so kundiger Redner wie facettenreicher Entertainer bewiesen. Just diese wiederum sind zwei prioritäre Prämissen für einen fesselnden Auftritt in Berlin. Henning Krogh